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Industrielle Lufttechnik

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Saubere Luft am Arbeitsplatz

In Produktionsbetrieben ist die Einhaltung der Luftqualität häufig anspruchsvoll. Bei nahezu jedem industriellen Fertigungsprozess entstehen luftgetragene Schadstoffe. ROM entwickelt technisch ausgereifte und innovative Systeme, um die Ausbreitung von Gefahrenstoffen zu minimieren.

Unsere Maxime: „saubere Raumluft und gesunde Umwelt”

ROM plant und baut lufttechnische Spezialkomponenten für alle Industriesparten und öffentliche Gebäude. Das Leistungsspektrum reicht hierbei von Einzelplatzlösungen bis zu gebäudeübergreifenden Gesamtkonzeptionen. Unsere innovative Anlagentechnik hilft darüber hinaus, Ihre Energiekosten langfristig zu senken.

Unser KompetenzCenter Industrielle Lufttechnik liefert Spezialkomponenten und komplette Anlagen, die luftgetragene Schadstoffe erfassen und reinigen oder auch Frischluft zuführen. Neben dem Bau neuer Systeme bieten wir auch die Optimierung und Sanierung bestehender Anlagen.

Bei allem, was wir für Sie tun: wir arbeiten eng und persönlich mit Ihnen zusammen.

Unsere Maßnahmen zur Emissionsminderung

Lüftungskonzepte zur Be- und Entlüftung:

  • Schichtlüftung
  • Bedarfsgerechte Schichtlüftung
  • Mischlüftung
  • Verdrängungslüftung

Abluftsysteme:

  • ROM-Drall®-Absaugung
  • ROM-Düsenplatte
  • ROM-Bandrandabsaugung

Zuluftkomponenten:

  • ROM Schichtluftauslass (SLA)
  • ROM Laminarluftauslass (LLA)

Lüftungskonzepte zur Be- und Entlüftung

ROM plant und baut ganzheitliche Be- und Entlüftungssysteme für Ihre Produktionshallen. Diese Systeme setzen wir nach Ihren Wünschen und Vorstellungen nach dem Prinzip der Mischlüftung, der Schichtlüftung sowie der besonders energieeffizienten bedarfsgerechten Schichtlüftung um. Zu den bedeutenden Kunden der Industriellen Lufttechnik zählen seit langem auch Gießereien, Stahlwerke und Kunststoff verarbeitende Unternehmen, da gerade hier der Bedarf an effizient arbeitenden lufttechnischen Lösungen sehr hoch ist und aus unserer Sicht nahezu immer Optimierungspotenziale umwelttechnischer und kostenwirksamer Relevanz bestehen.

Schichtlüftung
Schichtlüftung

Die Schichtlüftung

Die vor 20 Jahren entwickelte Schichtlüftung ist für die Belüftung von Industriehallen besonders geeignet. Das Lüftungssystem nutzt die natürlichen an thermischen Quellen entstehenden Konvektionsströme zum Aufbau einer Raumluftströmung. Warme, schadstoffhaltige Luft wird dabei durch die Dichtedifferenz unterschiedlich erwärmter Luft aus dem Aufenthaltsbereich der Menschen transportiert.

Der temperaturabhängige Dichteunterschied der Luft wird ausgenutzt: 
An warmen Oberflächen wärmt sich kältere, saubere Zuluft auf und steigt nach oben. Dabei werden Emissionen mit nach oben transportiert. Im oberen Bereich wird diese warme, kontaminierte Luft abgesaugt. In einer von den thermischen Lasten und getauschten Luftmengen abhängigen Höhe - in der Regel etwa 2,5 m über dem Hallenboden - stellt sich eine Schichtgrenze ein. Unterhalb dieser Schichtgrenze ist vorherrschend saubere und kühle Luft zu finden.
Als Belüftungskonzept für Fertigungs- und Produktionshallen ist in diesem unteren Bereich der Arbeitsbereich der Mitarbeiter. Aber auch die Produktionsstraßen können so mit definierter Luftqualität versorgt werden. Als Entrauchungskonzept ist im unteren Bereich die rauchfreie Zone, in der sich Menschen aus dem Gefahrenbereich retten können.

Aus der Nutzung der thermischen Dichteunterschiede von Luft, ergibt sich eine energieeffizientere Belüftung als zum Beispiel mit einer Mischlüftung bei besseren Luftverhältnissen.

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Bedarfsgerechte Schichtlüftung

Die bedarfsgerechte Schichtlüftung

Bei der patentierten bedarfsgerecht geregelten Schichtlüftung werden über etwa 20 Temperatur- und/oder Schadstoffsensoren, die in der Höhe gestaffelt in der Produktionshalle verteilt sind, die Temperatur- und Stoffbelastungen in der jeweiligen Höhe erfasst. Mittels eines komplexen Berechnungsmodells wird hieraus die tatsächliche Schichthöhe ermittelt. Durch Vorgabe des Luftvolumenstroms an die RLT-Anlage mittels eines Analogsignals wird der erforderliche Luftvolumenstrom immer an die entsprechenden Produktionsbedingungen angepasst.

Hierdurch wird die Höhe der "sauberen Luftschicht" variabel entsprechend einer Sollwertangabe geregelt. Zudem kann im Nicht-Produktionsbetrieb eine automatische Volumenstromabsenkung erfolgen. Die Folge sind eine gesteigerte Raumluftqualität und optimal angepasste Energie- bzw. Betriebskosten. 

Mischlüftung
Mischlüftung

Die Mischlüftung

Die Mischlüftung ist dadurch gekennzeichnet, dass sich die Zuluft mit der Raumluft durch die Induktion der an den Luftdurchlässen sich ausbildenden Einzelstrahlen homogen vermischt. Da der im Raum transportierte Induktionsluftstrom gegenüber dem an den Luftdurchlässen ausgeblasene Primärluftstrom um ein Vielfaches größer ist, sind meist hohe Luftgeschwindigkeiten im Raum nicht zu vermeiden. Luftfremde Stoffe werden ausschließlich durch Verdünnungseffekte ausgetragen.

Aufgrund der verhältnismäßig hohen entstehenden Energiebedarfe empfehlen wir in den meisten Fällen den Einsatz einer konventionellen Schichtlüftung bzw. den Einsatz einer bedarfsgerecht geregelten Schichtlüftung.

Abluftsysteme

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Künstlicher Wirbelsturm

ROM-Drall®

Die patentierte Entwicklung des ROM-Drall® zählt zu den technischen Meilensteinen in der Lüftungstechnik. Dieses Verfahren setzt das Prinzip des in der Natur meist verheerenden Wirbelsturms in eine kontrollierte und lebensrettende Strömungstechnik um, die neue Wege in der Architektur eröffnet und einzigartige Lösungen für staub- und rauchbelastete Arbeits- und Lebensräume ermöglicht. Auch zur Direkterfassung von Brandrauch ist das ROM-Drall®-Modul hervorragend einsetzbar.

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Strömungslinien (CFD-Simulation)
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Kernfaden (Rauch im Kern des Dralls)
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Querschnitt Drallströmung
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Prinzipieller Aufbau einer ROM-Drall-Haube

Die ROM-Drall-Haube

Der Vorteil der ROM-Drall Hauben liegt in dem hohen Unterdruck im Kernbereich der Strömung (> 1.000 Pa). Durch die Überlagerung der Geschwindigkeitsfelder der Strömungssenken wird eine hohe Tiefenwirkung und damit ein sehr hoher Erfassungsgrad erreicht. Die Umfangsgeschwindigkeit der Rotationsströmung erreicht dabei Geschwindigkeiten, die >10x höher sind als die Rohrleitungsgeschwindigkeiten (bis zu 150 m/s!). Dadurch werden mit den ROM-Drall Hauben hervorragende Ergebnisse bei häufig einer Reduktion des Erfassungsvolumenstroms erreicht.

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Umsetzung des ROM-Drall-Prinzips an einer Portalfräse

ROM-Drall® im Sondermaschinenbau: Konstruktion und Bau einer Absauganlage für Portalfräsmaschinen

Bei der Bearbeitung von Werkstücken an einer Portalfräse entstehen während des Fräsvorgangs gesundheitsschädigende Emissionen, welche durch den Einsatz des patentierten ROM-Drall®-Erfassungssystems effizient und in unmittelbarer Nähe des Entstehungsorts erfasst werden. Die in diesem Anwendungsfall anspruchsvolle Einbausituation an der in drei Raumrichtungen lateral beweglichen Fräsmaschine konnte mithilfe eines Schieberohrsystems und einer komplexen Stahlkonstruktion zur Aufhängung gelöst werden.

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ROM-Badrandabsaugung

Die ROM-Badrandabsaugung

Der Abluftkasten der ROM-Badrandabsaugung besteht aus einer geschlossenen Vakuumkammer, die über die gesamte zum Tauschbad gerichtete Fläche mit längsseitig angeordneten Einströmdüsen versehen ist. Die Vakuumkammern werden beidseitig der Badlängsseiten angeordnet. Die Abströmung aus der Vakuumkammer erfolgt stirnseitig über eine Rohrleitung bzw. einen Kanal.

Merkmale der ROM-Badrandabsaugung:

  • Düsenreihen an zwei gegenüberliegenden Badseiten
  • Größere Tiefenwirkung
  • Geringere Empfindlichkeit gegenüber Querströmungen
  • Aufnahme der Abluft direkt oberhalb des Bades
  • Sehr leichter Zugang
  • Geringe Betriebs- und Heizkosten durch minimale Erfassungsvolumenströme
  • Hoher Schadstofferfassungsgrad
     

Zuluftkomponenten

ROM SchichtLuftAuslass (ROM SLA)

Der ROM SchichtLuftAuslass (ROM SLA) dient der impulsarmen Einbringung von konditionierter Zuluft. ROM SLA können Luftmengen bis 8.550 m³/h bei einer maximalen Ausströmgeschwindigkeit von 0,6 m/s zuströmen lassen. Jedoch sollte die Ausströmgeschwindigkeit sich im unteren Grenzbereich von 0,25 m/s befinden.

Der ROM SLA wird zur Umsetzung von Schlichlüftungen verwendet, da Schichtlüftungen impulsarm quellbelüftet werden müssen. Da durch die geringen Austrittsgeschwindigkeiten bei größeren einzubringenden Luftmengen große Flächen nötig sind, hat die Industrielle Lufttechnik SLAs entwickelt, die sich als Halbzylinder an die Wand und als Viertelzylinder in Ecken stellen lassen.

Bauformen und mögliche Volumenstrombereiche der ROM SchichtLuftAuslässe:

​Bauform

Größe

​200

​250

315​

​355

​400

​450

​500

​630

Standard

​Vmin [m³/h]

​550

​700

​1.100

​1.300

​1.500

​2.000

​2.200

​2.800

​Vmax [m³/h]

​1.150

1.700​

​2.650

​3.000

​3.400

​4.550

​5.000

​6.400

Sonderbauform​

​Vmin [m³/h]

2.000​

​2.250

​2.550

​2.800

​3.550

​Vmax [m³/h]

​3.600

​4.600

​5.800

​6.800

​8.550

ROM Laminarluftauslass (ROM-LLA)

Der ROM Laminarluftauslass (ROM-LLA) ist ein ebener Wandluftauslass, der vorzugsweise in industriellen Arbeits- und Produktionsbereichen eingesetzt wird.

Er besteht aus einem rechteckigen Kanalbauteil, an dessen perforierter Lochblechfront die Luft gleichmäßig über die gesamte Lochblechhöhe impulsarm austreten kann. Durch Einbauten wird die Zuluft sukzessive nach außen geleitet und durchdringt die außenliegende Lochblechwand mit sehr gleichmäßiger Geschwindigkeitsverteilung.

Wir bieten unseren ROM Laminarluftauslass in sämtlichen Baugrößen und auf Ihren Anwendungsfall zugeschnitten an.